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Der leiseste Windhauch ist schon gefährlich, er könnte mich verwehen;
wie ein Sandkorn der Sahara, gleich leicht und gleich tot.

Meinen größten Fisch fing ich im Jordan: einen neun Kilo schweren Wels, den ich nach Syrien schmuggelte und als Friedensstifter im Feindesland wieder ausließ.

Der Mensch der heutigen Zeit wird gemäß seines Schaffens beurteilt.
Ich lehne jegliche Beurteilung ab!

Und trotzdem lebe ich!


Diese Texte sind dem Buch "Ob es nun mein Weg ist" von Franz Alkier,
erschienen bei PublishPool 1996, entnommen.

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Die Faszination der Farbe

Bei der militärärztlichen Untersuchung bekam Ich die Wertungsziffer 9 in Bezug auf Farbtüchtigkeit zugeordnet. Es ist dies die Höchste, ich kann somit feinste Farbnuancen unterscheiden.
Ich versuche nun Eindrücke von dieser bunten Welt auf Holz, Papier oder Pappe zu bringen.
Die schönsten und kräftigsten Farben sah ich beim Schnorcheln im Roten Meer bei den Fischen und den Korallen. es sind aber auch die vielfärbigen Petunien in den Blumenkisterln auf meinen Fensterbrettern, die mich zum Malen animierten. Weiters dürfte es wohl auch die Liebe zu einer Malerin und Absolventin der Kunstakademie Wien, Meisterklasse Anton Lehmden bzw. Rudolf Hausner gewesen sein, die mich zu Farbe und Pinsel greifen ließ. Auch die Alpenblumen meines Vaters in Neudorf in der Oststeiermark, es sind dies Edelweiß (hellgrau), Petergstamm (gelb), Kuhschelle (violett), Enzian (blau) und Almrausch (weinrot) haben in der Kindheit schon starke Farbeindrücke hinterlassen.
Auch das bunte Bienenhaus, Bienen finden ihren Heimatstock, indem sie sich die Farbe der Umgebung des Einfluglochs merken, ist in meinem Gedächtis geblieben; es steht noch, die Bienen sind aber tot.
Der Regierung kann ich nur raten, sie soll sich um die Bienen und nicht um den Binnenmarkt kümmern. Es würde dem Wohlergehen der Bevölkerung dienen, Selbstdisziplin sein, ein Verantwortungtragen der Natur gegenüber und etwas mit Hirn und Stolz sein, das andere ist das Gewinsel eines Hundes.
Weiters sind es die Bilder eines van Gogh, ich sah die "Sonnenblumen" in der neuen Pinakothek in München und die färbigen Verunstaltungen eines Egon Schiele im Forum Länderbank in Wien, die mich zu dieser künstlerischen tätigkeit brachten. Von der Technik her habe ich einfach Maler gefragt, wie das Malen geht, einer davon ist ein Bekannter von Herbert Achternbusch, der Gautinger (Bayern) Schauspieler. Weitere Informationen holte ich mir von der Angewandten in Wien.
Die Rahmen sind aus Eiche, lackiert, es ist Restholz vom Umbau und aus Kupferblech, ich habe sie selbst gemacht, die Nägel sind alt und handgeschmiedet, sie stammen von meinem Großvater, er war Schuster. Jetzt schauen Sie sich meine Bilder an, vielleicht gefallen sie Ihnen.

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last update18.12.2007 by Lise Kohl; © Franz Alkier